Alois Metz
Theologe und Umweltberater, Kath. Kirche Aargau, Schweiz
Moderation des Symposiums und Impulse zu „Laudatio si"
FR 2. - SO 4. Oktober
"Nicht erklären. Lieben. Der Alte ist jung geblieben. 800 Jahre Franz von Assisi"
P. Fritz Wenigwieser OFM
Provinzial Franziskanerprovinz Austria
Eröffnungsimpuls "Franziskus - 800 Jahre tot ?"
FR 2. Oktober, 18:30
Max Fuchlueger
Student der Philosophie und Friedensforschung, lange Jahre in der Klimabewegung aktiv (Mit-Initiator von Fridays for Future Wien und Erde Brennt)
Vortrag "Über Ungehorsam und Urvertrauen in der Klimakrise"
SA 3. Oktober, 09:30
"Die Gefahr vor dem Überschreiten der Kipppunkte brachte mich in die Klimabewegung. Mittlerweile lausche ich mit Neugier nach den sozio-kulturellen Kipppunkten unserer Zeit"
Marlies Prinz
Theologie-Studentin, in der Kirchenreformbewegung aktiv
Vortrag "Assisi im Duett -
Franz und Klara in kirchenhistorischer und gendertheoretischer Perspektive"
SA 3. Oktober, 10:45
Renate Hagmann
Unternehmensberaterin, Gemeinwohl-Ökonomie
Vortrag "Wirtschaften mit Werten -
Wie kann die Gemeinwohl-Ökonomie zu einer guten Zukunft beitragen"
SA 3. Oktober, 14:30
"Gutes tun, nicht nur daran denken"
Stefan Kaineder
Umweltlandesrat in der OÖ. Landesregierung, studierter Theologe
Vortrag "Bewahren wir, was uns anvertraut wurde"
SA 3. Oktober, 15:45
„Franz von Assisi hat schon vor 800 Jahren verstanden, was heute aktueller ist denn je: Die Schöpfung ist kein Rohstofflager für grenzenlosen Profit, sondern unsere gemeinsame Lebensgrundlage. Er hat uns gelehrt, mit Demut auf die Welt zu schauen und mit Verantwortung zu handeln. Gerade heute erleben viele Menschen, wie Natur zerstört, Böden versiegelt und Heimat Stück für Stück verkauft wird. Schöpfungsverantwortung heißt deshalb nicht nur Bewunderung für die Natur, sondern auch den Mut, sie zu schützen. Es geht darum, die Interessen der Vielen über die Gewinne weniger zu stellen. Franz von Assisi erinnert uns daran, dass echter Reichtum nicht im Haben liegt, sondern im Bewahren. Und genau diese Haltung brauchen wir heute mehr denn je.“
